Konzert Berichte
Wie schon von Sedi in der ersten Konzertberichterstatung deutlich hervorging, erlebten wir einen sehr großen Bluesabend im Reigen. Charlie Musselwhite erwies sich neben seinen allbekannten und unumstrittenen Fähigkeiten an der Harp auch noch als sehr charmanter und gutgelaunter Frontman, der mit wenigen, aber gut plazierten Worten dorch den Abend führte.
Auch bezüglich des Sounds kann ich Sedi nur Recht geben ohne jedoch näher auf die Harp eingehen zu können.
Mir gefiel sehr, wie sich die Band und Charlie von anfangs verhalten gut immer mehr raufspielte und mit der Dramaturgie des Konzertes immer mehr in die Höhe schraubte.
Über Charlie selbbst zu schreiben erspar ich mir, da gibts kompetentere als mich, was das Harpspielen betrifft. Was soll ich als Nicht-Physiker über die Beschaffenheit von Gold erzählen, ausser das es viel wert ist und glänzt....
Ganz von den Socken war ich vom Gitarristen Matt Stubbs.
Die Aufnahmen die ich von Charlie musselwhite zu Hause hab, haben alle eine nleichten jazzigen Unterton, sieht man mal von "Sanctuary" ab, ich glaub (ohne jetzt nachzzuschaun) da hat der Robben ford an der Gitarre gespielt.
Als dann der Gitarrist mit einer Gibson SG auf die Bühne kam(die er auch ohne Wechsel durchspielte), war mir relativ klar, das dies an diesem Abend nicht so sein wird!
und recht hab ich gehabt, hehe!
Ich und auch das restliche Puplikum waren begeistert. Mann, der Junge konnte spielen, und kamm auch gut an. Der Szenenapplaus nach jedem seiner Solos war fast frenetischer als zu Charlies Harpsolos.
Matt Stubbs spielte sehr flüssige, lange Läufe, erinnerte mich ein wenig an Savoy Browns Kim Simmonds, manchmal auch an Ten Years Afters Alvin Lee, allerdings wesentich präziser und konzentrierter. in seinen Riffs war er eher sparsam, machte Platz für die Harp und den Gesang, um dann aber in den Solis zu explodieren.
Besonders hängengeblieben ist mir z.B. Tony Joe Whites As A Crow flyes, das fast ein gewisses Train-Feeling entwickelte.
Nach dem Gig hatte ich ein kurzes Gespräch mit dem Bassisten, über andere Bands mit denen er noch spielt, Das waren einige, ich hab sie mir nicht gemerkt, doch das freundliche Lächeln und die Worte there are many bills to pay... begleiteten mich mitsamt der frischen Erinnerung an einen großen Abend mit nach Hause









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