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Aktuelle News zu Blues

Statement zum VBS von Ing. Wolfgang Windbacher

Nachdem es in unserem Forum, aber auch hinter den Kulissen, viele Diskussionen um die Gagen der heimischen Bands, die beim VBS aufgetreten sind, gegeben hat, haben wir nun ein offizielles Statement von Ing. Wolfgang Windbacher (Reigen) erhalten. - Außerdem gibt es einen statistischen Rückblick zum VBS 2009:


Während des Vienna Blues Springs wurden von keiner Band Kautionen verlangt, alle diesbezüglichen Meldungen entbehren jeglicher Grundlage.

Die Kautions-Regelung gibt es während des übrigen Jahres für Bands, die selbst im Reigen auftreten wollen, den REIGEN also praktisch für ihren Auftritt "mieten" wollen. 70% der Karteneinnahmen für die Band, 30% für den Reigen, der aber für die Fixkostenabdeckung mindestens € 400,- wochentags oder € 600.- freitags und samstags benötigt.

Dieses Fixum ist als Kaution zu hinterlegen, dafür stellt der REIGEN die komplette Technik und Techniker, macht Werbung im Programmheft und auf der Website, zahlt AKM usw..

Nur als günstiger Proberaum, wie einige Bands die 70/30 Regelung früher verstanden haben, ist der Reigen als einer der größten Musikclubs dieser Stadt einfach im Betrieb zu teuer. Für die meisten Bands rentiert sich der Deal, da das Minimum fast immer überschritten wird. Für Musiker, die glauben, keine eigene Werbung, keine Website, keine Pressekontakte und keine Fanbetreuung zu benötigen, ist das wohl eine Kategorie zu groß.

Ing. Wolfgang Windbacher



Hier ist der Link zur offiziellen Webseite des VBS. Dort kann man die heurigen Besucherzahlen sowie die Durchschnittsgagen der nationalen und internationalen Künstler nachlesen (zum Ende der Seite scrollen):

HP VBS mit Besucherzahlen und Statistiken





20.05.2009 23:32 Hannelore

Kommentare

clever

Na bitte, jetzt wiss´mas.........................

24.05.2009 01:08
Tom Deimbacher

Unglaublich, dass man in Österreich als Künstler immer noch 70% der Einnnahmen bezahlen muß, um in einem Lokal spielen zu "dürfen"...AKM muß der Lokalbetreiber sowieso immer selbst bezahlen, und das Vorhandensein von Technik und Techniker in einem Live-Lokal sind ja wohl selbstverständlich...

25.05.2009 06:50
Herby

Die 70% gehen an den Künstler, nicht an den Veranstalter.

25.05.2009 11:34
Tom Deimbacher

War mein Fehler, sorry, zu schnell getippt...;-)...aber auch die 30% sind doch 30% zuviel...

25.05.2009 11:47
Hannelore

Ich glaube nicht, daß ein großes Lokal mit hohen Fixkosten nur von der Konsumation der Gäste leben kann. Da finde ich es schon berechtigt, daß der Veranstalter auch bei den Eintritten mitschneidet.

25.05.2009 12:34
rev. frank t.t.

viele musiker , aber auch ich, sehen die gagengeschichte so:
ich habe nie verlangt oder behauptet für meinen künstlerischen geist , oder als star bezahlt werden zu müssen.
ich will einfach wie für eine arbeit bezahlt werden, eine facharbeit.
man sollte sich einfach die stundensätze von professionisten ansehen die einem veranstalter /lokal zur erhaltung betriebes so in rechnung gestellt werden.
ich stehe selbst lange genug im arbeitsleben um zu wissen was möglich ist und was nicht.
daher braucht mit mir niemand darüber zu diskutieren ob meine/ unsere gagen forderungen zu hoch seien.
im vertrag mit einem veranstalter ist musik , auch arbeit , nicht mehr aber auch kein bichen weniger, rev.

25.05.2009 22:35
JoNo

Mechanikerstunde KFZ 120-180Euro.

02.06.2009 18:43
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