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Karl Ritter - Traumland
Die meisten Kritiker wissen nicht, wo sie den Herrn Karl Ritter einordnen sollen. Meist weiß er das selbst auch nicht - zu vielfältig sind seine Gesichter.
Bei Auftritten mit Ostbahn-Kurti ("Des foit ois unter Forschung") wurde eines seiner Gesichter bekannt. Bei Auftritten mit Otto Lechner und im Free-Rock-Trio "Sel Gapu Mex" mit Al Slavik und "Depeche Mode"-Drummer Christian Eigner machte er einer anderen Seite seines Gesichts einen Namen. Er komponierte fast nebenbei Filmsoundtracks (Schwarzfahrer, Blutrausch, etc.) und gab mit Ensembles und Musikern aus aller Welt wilde Avantgarde- aber auch ruhige Unplugged-Konzerte. Fast nebenbei, da er auch ein paar wirklich bemerkenswerte Soloalben aufnahm. Seine Musik ist - ob geräuschhaft oder klangschön - stets expressiv, prägnant und von plastischer Intensität.
Seinem 2008er Werk "Traumland" gibt er nun in völliger Dunkelheit ein neues Gesicht. Die wundersamen assoziativen Metamorphosen zwischen Laute, Cembalo und Bottleneck-Gitarre durchreisen unbekümmert Kontinente und Jahrhunderte und bleiben doch stets bei sich. Man darf sich auf einen spannenden Abend freuen, der (fast) alle Sinne auf einen wilden Ausflug einlädt.
Mittwoch, 12. Mai, 19 Uhr 30, Schottenstift, Freyung 6, 1010 Wien
Preis:
AK: € 14,00; VVK: € 12,00 (VVK ab 20. April im Dialog im Dunkeln)
Dialog im Dunkeln









Kommentare
Hermann Posch
Danke für das posting!
Ein Ausflug in eine andere Welt !
Man kann da gar nicht sagen "Schaun Sie sich das an ! " sondern einfach "Huachts zua" ;-)