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Aktuelle News zu Blues

Hooker jun & Walter Trout im Reigen

Zwei Spitzenkonzerte gibt es übernächste Woche im Wiener Reigen: Am 5.7.11 gastiert dort John Lee Hooker jun, am 6.7.11 Walter Trout. Und am 7.7.11 gastieren im Rahmen des Jazzfest Wien Trombone Shorty & Dr. John im Arkadenhof des Rathauses Wien.


Hier gibt es zum Einlesen den Pressetext des Reigen:

Trout gilt als einer der besten Gitarristen überhaupt, vielfach wird er in einem Atemzug mit Eric Clapton oder Jimi Hendrix erwähnt. Seine Musik stellt eine gelungene Synthese zwischen Blues und Rock dar.

Seit 1968 spielte Walter Trout bei verschiedenen Bands und Musikern, so z. B. von 1979-1980 beim legendären Bluesmusiker John Lee Hooker. Von 1980 bis 1984 war Trout Mitglied in der Band Canned Heat, bevor er sich 1984-1989 John Mayall anschloss. 1989 gründete er die Walter Trout Band, die sich ab 1999 in Walter Trout & the Radicals umbenannte.

Dank seiner faszinierenden Technik, pausenloser Touraktivität (Trout spielt über 200 Konzerte pro Jahr) und einer mitreißenden Bühnenshow hat es Trout mit seinem ersten US-Livealbum „Live Trout“ (Ruf 2000) auf Anhieb auf Platz 15 der Billboard Blues-Charts gebracht.

1951 geboren in New Jersey, hörte Trout schon in jungem Alter den Ruf der Musik. Sein erstes Instrument war die Trompete. Eine zufällige Begegnung mit dem großen Duke Ellington während seiner Kindheit bestärkte Trouts Interesse am professionellen Musizieren. „Das war der Wendepunkt in meinem Leben“, erinnert er sich. „Ich war dort zwei Stunden lang, während Duke, Cat Anderson, Johnny Hodges und Paul Gonsalves in einem Kreis saßen und mir über die Musik und das Leben erzählten. Sie waren so warmherzig, großzügig und nett zu mir. Ich war total beeindruckt“.

1960 wechselte Trout von der Trompete zur elektrischen Gitarre. Er schloss sich über Monate in seinem Zimmer ein, und übte bis ihm die Finger bluteten. Ab dem Zeitpunkt als er seine Gitarre an den Verstärker angeschlossen hatte, gab es kein zurück mehr. Es dauerte nicht lange, bis er in die oberste Liga vordrang. Nachdem Trout sich durch ausgedehnte Tourneen und diverse Album-Releases in Europa bereits einen Namen erspielt hatte, folgte 1998 mit dem Release von "Walter Trout" auf Ruf Records endlich auch der Durchbruch auf dem heimischen US-Markt. Es folgten sechs weitere CD-Releases, die ihrerseits von intensiven Touren beiderseits des Atlantik begleitet wurden.

Trout wird von der internationalen Presse zurecht gefeiert und ist ohne Zweifel einer der ganz Großen des Blues. In einer Radioumfrage des BBC wurde er auf Platz 6 der 20 Spitzengitarristen aller Zeiten gewählt (ein paar Stimmen mehr hätten ihn zusammen mit Jimi Hendrix und Jimmy Page unter die Top 5 gebracht).

Nach den Releases von "The Outsider" (2008) und "Unspoiled By Progress" (2009) ist 2010 mit "Common Ground" (Provogue) Trouts 19tes Soloalbum erschienen.




John Lee Hooker Jr. entstammt der musikalisch hochbegabten Sippe aus Detroit, die vom legendären Großvater Will Moore über den berühmten Vater John Lee Hooker bis zu den erfolgreichen Geschwistern Zakiya und Robert sowie Cousin Archie reicht.

Schon mit acht Jahren trat er im Radio auf und wusste sofort, dass das sein Ding sein würde. Mit 16 stand er auf der Bühne des Fox-Theaters in Detroit, kaum 18 Jahre alt hatte er seine erste Platte bei ABC Records draußen. Danach ging es in die große amerikanische Welt hinaus, von Alaska bis New Orleans, wo er bei allen bedeutenden Bluesfestivals gefeiert wurde und mit den besten der arrivierten Blueslegenden zusammenspielte wie u.a. mit Bo Didley, Charlie Musslewhite, Luther Tucker, Deacon Jones, Elvin Bishop und natürlich mit Dad John Lee Hooker und der Coast to Coast Blues Band.

Ein gehöriger Schuss bissiger Sozialkritik ist öfter in seinen Songs zu hören: Das erinnert an Johnny Guitar Watson. Jener hatte einen großen Einfluss auf John Jr`s Musik, ebenso wie auch Big Mama Thornton, Jimmy Reed, Jimmy Hendrix und die beiden Kings, BB und Albert. Um seine eigene Stimme zu finden vermied er es immer, den großen Vater John Lee zu imitieren.

John Jr. beschreibt das Rezept für seine eigene Musik mit „zwei Teile R&B, ein Teil Jazz und ein fetter Teil 'down home blues' ". Damit fesselt er sein Publikum, das er häufig animiert aktiv mitzusingen und zu tanzen und für das er oft die Bühne verlässt, um mit ihm zu tanzen.

Sein 2004 veröffentlichtes Album „Blues with a Vengeance" (Kent Records) wurde bei den California Music Awards (vormals BAMMYS genannt) als bestes Blues Album des Jahres ausgezeichnet und die Bay Area Blues Society ehrte den Musiker als besten Comeback-Künstler 2004. 2008 erschien mit "All Odds Against Me" sein neuestes Album bei Jazzhaus Records.


HP Reigen



22.06.2011 11:29 Hannelore

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