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CD-Review

Oceana“Love Supply” (Ministery Of Sound/Edel)


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Das es funkig-soulige Musik auch abseits vom MTV- Sex Sells Schema gibt wird oft übersehen. Das Musik auch alleine und ohne Skandalgeschichten funktioniert, geht in unserer bunten Mediengeilen Welt auch oft unter.
Schön, wenn dann eine Scheibe von unserem Lieblingsnachbarn Deutschland rübergereicht wird, die alle Stückln spielt:
Oceana heißt die musikalisch vorbelastete Dame, die nun mir Ihrer Debüt-Single „Cry Cry“ für aufsehen sorgt.
In groben Zügen gesagt deckt Oceanas Erstlingswerk “Love Supply” einen sehr breiten Bereich ab, der von sechziger Girlieband ähnlichem Garagensoul über Reagge bis hin zu Funk und Jazz auch den Verwöhntesten musischen Gaumen schmecken wird. Eine Prise Pop ist in kleinsten Dosen in den meisten Songs enthalten und sorgt dafür, das die CD nicht gleich im Randgruppenprogramm zu vergammeln droht.
Eines ist den Songs allesamt gemeinsam : eine fröhliche Grundstimmung die möglicherweise davon herrührt, das da recht unbekümmert von „ich muß jetzt einen No.1 Hit schreiben“ frei von der Leber weg musiziert wird.
Vor meinem geistigen Auge formte sich beim Anhören von “Love Supply” ein Regenbogen mit einem leicht verschobenen Farbspektrum der gemeinsam mit Schmetterlingen im Rhythmus der Musik hin und her wogt. Eine Regenwolke ist sich nicht ganz sicher ob sie Wasser lassen soll und wartet lieber mal ab, was sich da so tut.
Wieder mal eine Cd die hoffen lässt!





My Space Oceana
Video

02.07.2009 21:18 Clever

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