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Konzert Berichte

Bauer & Durst Blues Band / Cafe Falk / 18. 11. 2011

Bauer & Durst Blues Band
Cafe Falk, 18. 11. 2011


Vor mehr als einem Jahr, am 12. 3. 2010, war für das Cafe Falk (1210, Kagraner Platz) Premiere für “Bauer mit Durst XXL". Personell unverändert unter modifizierten Namen gastierten Hannes “Fast Finger" Durst (guit., voc.), Andi “Mr. A .B." Bauer (voc., guit., harp), “Big" Andy Bauer(bass) und Rudi Buchinger (mit neuen Slingerland drums!) wiederum in jenem Lokal, über das schon beim Erstauftritt zu schreiben war: “Ein sympathisches Lokal mit bewundernswerter Bedienung".

Selbst wenn man nahezu ein eifriger Hörer dieser Bluesgruppe ist, schafft sie es nicht, die einzelnen Nummern so zu wiederholen, wie man sie im Ohr hat. Anders, positiv formuliert: es klingt immer wie das erste Mal gehört. Eine engere, zutreffendere Qualifikation für “life" wäre erst zu finden. Das ist nach bereits vielen Abenden mit dieser Band von derartiger Nachhaltigkeit, daß bei der Verabschiedung ein Gedanke die Vorherrschaft antritt: Wie wird´s beim nächsten Gig klingen?

Der von Rudi Buchinger beigesteuerte Drummerpart erspart selbst dem unaufmerksamsten Hörer nicht die Fesselung des nie verstummenden Rhythmuswerkes. Und so unüberhörbar wie an diesem Abend war´s noch nie: Buchinger liebt sein neues Gerät. In Big Andy Bauers Bass findet die “Rhythmusgruppe" der Band einen kongenialenPartner:

Sie beide bestimmen in seltenem Gleichklang einen enorm wesentlichen Anteil am Wohlklang. Und die beiden Namensgeber der Band heben längst - und von Mal zu Mal mehr - das Gesamtwerk auf ein Niveau, wie man es nicht gar so oft in dieser nicht gerade kleinen Bluesszene antrifft. Andi Bauer und Hannes Durst singen zu hören, mag nicht selten den Wunsch auslösen, diese beiden dereinst a capella zu erleben:
Verschiedene Stimmlagen so Bauers eigene bis eigenwillige Intonierungen mit rauhen, dem Guttaralen zuneigende Mittellage, Durst´s helle, mit dem nötigen Anteil an deutlicher Schärfe ausgestattete Spontantechnik ergeben zusammen eine betörende Ergänzung ihres Gitarre- bzw. Harpspiels.

Die Playliste beinhaltet 26 Songs. Als Appetithäppchen seien genannt: “Let me love you", “Too hot to handle", “Call it stormy monday", den Schmelztitel an Gefühlen “Down home blues", “Never let you go" (allein in den Betonungsmöglichkeiten ergeben sich hier vier grundsätzlich verschiedene Deutungen), “Blues for the lost days" (keine der noch so prägnanten Aussprachen mag ein alternatives Verstehen von “last days" verhindern, womit einmal mehr der Aussagereichtum unterstrichen ist, aber eben nicht ohne Verständnisanforderungen), “Canned heat Boogie" für Tänzer, die halt im Falk mit kleinem Platz auskommen können. Und der Jahreszeit folgend gab´s auch “Dying with the flue" in der halbstündigen Zugabe.

Aber es wäre unverzeihbar, jenen, die nicht dabei sein konnten, das Versprechen Andi Bauers in der Einladung zum Gig im Falk, vorzuenthalten:

BLUESIN`, GROOVIN`, ROLLIN`, SHAKIN` & SWINGIN` ALL NIGHT LONG! Die “Bauer & Durst Blues Band"
hat ihr Versprechen gehalten.


Hermann


23.11.2011 16:44 Hannelore

Kommentare

Sissi

... leider konnten wir wieder einmal nicht dabei sein... trotz räumlicher Nähe.... schade, manchmal bräuchte man mehrere H.......

24.11.2011 11:11
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