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Joanne Shaw Taylor-Dani Wild-Erika Lyytinen-Reigen 30.03.09

Der Ruf-Blues-Caravan machte wieder einmal beim Bluesspring Station


So wie auch letztes Jahr macht auch heuer wieder der Blues-Caravan des deutschen Blueslabels Ruf-Records beim Bluesspring Station.

Das Konzept ist das selbe geblieben: drei Junge Künstler gehen mit Band auf Tour und präsentieren sich Solo und gemeinsam dem Puplikum.

Ziemlich pünktlich gings los, so gegen neun enterten die drei Damen sammt Begleiter die Bühne .

Eine Nummer zu dritt, quasi als Overtüre, dann Joanne Shaw Taylor im Trio mit Dennis Palutin am Schlagzeug und Mike Griot am Bass.

Von der ersten Nummer an gibt Joanne Shaw Taylor Vollgas. Mit einem leicht Freddy K;ing mäsig angehauchtem Instrumental eröffnet sie Ihre Show.
Ihr Instrument steht eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens auf der Bühne Die Musik wird gelebt, jeder Ton spiegelt sich in Ihrem Gesicht wieder. Weiträumige Gesten, viel Bewegung.
Mit "Going Home" , dem Sliderockigem Track von Ihrem Erstlingsalbum "White Sugar" gehts weiter, etwas später kommt "Bones" , dann wird überraschend bald für Dani Wild die Bühne geräumt.

Diese verläßt sich deutlich mehr auf Ihre Stimme denn auf Ihre Gitarre, und so wird als zweiter Gitarrist Davide Flommo auf die Bühne geholt.
Dani Wild spielt einige Nummern Ihres aktuellen Albums , Höhepunkt ist wieder die kräftige Ballade "I hate Myselfe for Loving You"

Der Dramaturgie des Konzertaufbaus folgend, entert dann zuletzt Erika Lyytinen die Bühne. Die mir bislange unbekannte Künstlerinn überzeugt gleich vom ersten (Bottelneck)-Ton an mit einer gelungenen Version von "Steamy Windows" . Aber auch die restlichen mir unbekannten Nummern sind ein Hammer. Erika Lyytinen erweist sich als sehr komplexe Musikerinn. Die zierliche Finnin ist eine charismatische Bühnenpersönlichkeit, der ich gern wieder mal begegnen würde.

Zuguterletzt spielen die Damen noch einige Nummern gemeinsam (mein Highligt:der Whitesnake-Klassiker "Aint No Love In The Heart Of the City" )ehe sie um ca. dreiundzwanzig Uhr viel zu früh das Konzert beendeten.
Ohne noch viele Worte zu verlieren : ein wahrlich großartiger, leider zu kurzer Konzertabend


10.04.2009 19:45 Clever

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