Aktuelle News zu Blues
Mojo Blues Parade 2009
Das Gerücht machte schon länger die Runde, jetzt ist es leider traurige Gewissheit: Die Mojo Blues Parade 2009 wird nicht stattfinden. Hier ist das Statement von Erik Trauner:
Leider gibt es eher traurige Nachrichten zu verkünden:
Die Blues Parade 2009 - geplant für 06.06. - ist nun endgültig abgesagt!
Die Bezirksvorsteherstellvertreterin Doris Müller von den Grünen hat es nun endlich geschafft, mich bei der Kulturkommission
Josefstadt soweit anzuschwärzen, das mir mein Ansuchen auf Subvention nicht mehr gewährt wurde und, wie sich schließlich sogar herausstellte, als "zurückgezogen" abgelegt wurde!
Obwohl der Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian die Durchführung der Blues Parade sehr begrüßt hat, war Frau Müller diese Veranstaltung und meine Person seit jeher ein Dorn im Auge und sie bemüht sich allerorts mit unhaltbaren Unterstellungen meinen Ruf zu zerstören.
Das letzte Wort ist allerdings noch lange nicht gesprochen,denn ich werde alles daran setzen, meine Integrität wieder herzustellen.
Die bedauernswerte Bilanz: es muss eine wunderbare Veranstaltung der persönlichen Befindlichkeit und der politischen Willkür einer
einzigen Person zum Opfer fallen.
Die bessere Nachricht: Nach acht erfolgreichen Jahren werde ich mir Alternativen überlegen, wo und in welcher Form die Blues Parade
2010 weiterleben wird.
(Erik Trauner)









Kommentare
Markus Trenker
Liebe Blues LiebhaberInnen,
mit Bedauern musste ich über die Absage der Mojo Blues Parade erfahren. Bevor jedoch hier unrichtige Behauptungen und Gerüchte weiterverbreitet werden, darf ich auf ein paar Hintergründe aufmerksam machen.
Als Vorsitzender der Josefstädter Kulturkommission erlaube ich mir über die tatsächlichen Hintergründe zu informieren und das offizielle Schreiben an Herrn Trauner hier posten:
Sehr geehrter Herr Trauner!
Vielen herzlichen Dank für Ihr eingereichtes Subventionsansuchen für die Mojo Blues Parade. In der Kulturkommission vom 10. März 2009 wurde Ihr Ansuchen „Mojo Blues Parade“ erstmals behandelt. Das Wiener Volksbildungswerk brachte der Kulturkommission zur Kenntnis, dass in der Abrechnung der Veranstaltungen der vergangenen Jahre etwaige Unterlagen zu vervollständigen seien. Da es sich bei den Kultursubventionsgeldern um öffentliche Steuergelder handelt, sind wir als Entscheidungsgremium natürlich verpflichtet, mit Sorgfalt und Umsicht vorzugehen.
Um die Situation aus Ihrer Sicht darlegen zu können, haben wir Sie daher zur Sitzung der Kulturkommission am 10. April 2009 eingeladen. Mit Bedauern stellten wir fest, dass Sie dieser Einladung nicht folgten und unserer Mitarbeiterin im Büro der Bezirksvorstehung erklärten, dass die Mojo Blues Parade dieses Jahr nicht stattfinden wird.
Wir bedauern ausdrücklich diese Ihre Entscheidung und möchten zum Ausdruck bringen, dass die Mitglieder der Kulturkommission mehrheitlich diese Veranstaltung unterstützen würden. Selbstverständlich kann eine Entscheidung einer eventuellen Förderung nur innerhalb der vorhandenen Richtlinien stattfinden. Uns ist bewusst, dass die Mojo Blues Parade eine gewisse Planunsphase und Vorbereitung benötigt und die Veranstaltung daher heuer wahrscheinlich nicht mehr stattfinden wird können. Uns würde es aber sehr freuen, wenn die Mojo Blues Parade nächstes Jahr wieder im Bezirk stattfinden könnte. Wir möchten Sie daher nochmals persönlich zur Klärung der Situation in die nächste Kulturkommission am 12. Mai 2009 um 17:00 Uhr einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Trenker
Vorsitzender der Kulturkommission Josefstadt
erik trauner
Sehr geehrter herr Trenker,
Ich möchte ansich vermeiden,das diese unliebsame Episode auf eine Hompage gezogen wird,wo es eigentlich nur um Musik gehen sollte.
Ich muss aber dennoch auf Ihr Schreiben reagieren,da Sie auch hier mit den selben Methoden agieren,die mir ja mittlerweile zur Genüge bekannt sind.
1. Ich wurde NIEMALS zu einer Sitzung am 10.April eingeladen.Komischerweise wird mir auch nie gesagt ,wer denn diese Einladung ausgesprochen haben soll......
Die einzige Einladung von Ihrem Büro zu einer Aussprache erfolgte für den 23.04. um 9h und der sind Sie und Frau Doris Müller ohne jegliches Kommentar ferngeblieben.
Das haben Sie vielleicht nur vergessen zu erwähnen ;o)
2.Es ist mir auch klar,das Sie mir solche Wischi Waschi Biefe schreiben müssen,um den vorgesehenen Amtstonfall zu wahren,aber Sie wissen doch ganz genau,das es bei dieser Sache nur um die persönliche Befindlichkeit und die Antipathie von Frau Doris Müller und den Grünen(!!!!) mir gegenüber geht.
Denn hätte man mich in normalem Gesprächston aufgefordert ,die fehlenden Unterlagen nachzureichen- was ich ja mittlerweile zur vollen Zufriedenheit seitens des Volksbildungswerks getan habe- wäre es zu diesem Eklat erst gar nicht gekommen.Mit Aussagen wie "Ich bin Ihnen auf der Spur,ich werd' Sie aufplattln" oder "den hau ma in die Pfanne" kann ich ,wie Sie verstehen werden ,absolut nichts anfangen!
Ich freue mich riesig auf den 12. Mai und die Gelegenheit vor der gesamten Kommission die Vorgangsweise einer Frau Müller darlegen zu können.
Ich habe von Beginn an ein Protokoll der Ereignisse angelegt und habe auch im Gegensatz zu Frau Müller genügend Unterlagen um meine Aussagen zu untermauern.
3. Als zynischer Abschuss meines Subventionsansuchens kam dann noch die Nachricht ,ich hätte meinen Antrag "zurückgezogen" ,nur weil ich einmal erwähnte,das man Mitte April ein (zum Teil ja auch international besetztes) Festival für den vorgesehenen Termin Anfang Juni nicht mehr organisieren kann.
Herr Trenker, es geht hier um Musik und wenn Sie so wollen um Kultur ,und Sie sollten Ihren Mitarbeitern einmal klarmachen,daß persönliche Animositäten und Politik nichts in einer Kulturkommission verloren haben!
Die Organisation der Blues Parade erfordert immensen Arbeits.- und Energieaufwand und Ich habe Sie lediglich um Unterstützung gebeten .-Erhalten habe ich bedauernswerter Weise nur politisches Hick Hack auf unterstem Niveau.
Ich bestehe auf meine absolute Integrität und für die werde ich ,wenn es sein muss auch kämpfen.
Als ich das goldene Verdienstkreuz der Republik Östereich erhalten habe,wurde ich von Kommissionen ganz anderen Kalibers auf Herz und Nieren geprüft. - Glauben Sie tatsächlich, man hätte einem Subventionsbetrüger eine derartige Auszeichnung verliehen?!
liebe Grüße
Erik Trauner
PS.: sorry,Bluesgemeinde- aber leider gehört auch das zum Blues,wenn man in dieser Stadt versucht kreativ zu sein
Rainer H. Wien
Es ist schade, dass die Mojo Blues Parade dieses Jahr nicht stattfindet. Leider sind sich solche Politiker selbst am nächsten, das kennen wir alle schon zur genüge!
Lieber Erik Trauner, Kopf hoch - und ja nicht unterkriegen lassen!!!
Gruss
Rainer
Friedrich Auernig
Typisch, dass Herr Trauner es mit seiner meines Erachtens selbstsüchtigen, abgehobenen und unnachahmlichen Art und Weise es wieder einmal geschafft hat, sich selber ins Out zu spielen. Dass Trauner m. E. mit Rundumschlägen versucht, andere für sein eigenes Versagen zu bestrafen, sollte niemanden, der ihn kennt, verwundern. Es gibt genügend Musiker in der Josefstadt, die mit Trauner nicht mehr spielen wollen. Er scheint nur sich selbst und sein Ego zu kennen. Insoferne erscheint es sehr positiv, dass er endlich einmal auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. Es gibt in der Josefstadt so viele tolle Kulturveranstaltungen wie nie zuvor, da kann auf die Trauner-Parade gerne mal verzichtet werden. Ich mag nicht fast 20 euro für das Ego eines Herrn Trauner zahlen müssen, wenn ich viele andere hochqualitative Veranstaltungen kostenlos haben kann.
Friedrich Auernig
Petra
Herr Auernig!
Also, ich hab sehr lange überlegt, aber ich muß zu Ihrem Beitrag jetzt Stellung beziehen ...typisch scheint es leider eher zu sein, daß man auf einer persönlichen Ebene auf jemanden losgeht, der den Mut hat, zu sagen/schreiben, was er sich denkt,
vielleicht nicht über allen Dingend stehend diplomatisch - aber .... reden wir hier von einem BluesMusiker oder von einem Politiker?
Daß in unserem System im Allgemeinen und auch in der Kultur nicht alles in Ordnung ist, kann ja wohl nicht bestritten werden. Daß man’s mit Musik und Kreativität in dieser Stadt (und auch anderswo) nicht leicht hat, steht ja wohl auch außer Frage. Daß einen da manchmal die Geduld verläßt, ist für jeden Staatsbürger leicht nachvollziehbar, der schon mal versucht hat, eine kreative Idee umzusetzen oder sonst irgendwie mit Bürokratie in Berührung gekommen ist.
Außer Frage steht auch, dass die Mojo Blues Parade (nicht Trauner-Parade, wie sie die Veranstaltung fälschlicherweise bezeichnet haben) trotzdem bereits einige Male äußerst erfolgreich über die Bühne gegangen ist! (soviel zum Versagen)
Zum 20€ Wucher: meine persönliche Milchmädchenrechnung:
- durchschnittlich 30 Musiker pro Parade
- macht ca. 0,66 € Beitrag pro Musiker
- das immer hochkarätige Musikprogramm
(incl. Kontaktpflege zu Nachbarländern und
Chancen für junge Österreicher!)
begann um 18:00 und endete um 01:00
im Tunnel nach der Session –
….aber natürlich kann man sich auch zum Beispiel Tony Wegas oder wen auch immer auf der 1.MaiBühne gratis anschaun…oder…was weiß ich, wo all diese tollen Gratiskonzerte sind…das bleibt ja jedem selbst überlassen… wir sind ja alle wahlberechtigt, oder?
Mir persönlich war es die 20 € immer wert, auch wegen der Stimmung, weil der Eintritt das Publikum doch ein wenig vorsortiert, …wen die Musik nicht wirklich interessiert, der bleibt draußen.
Zu Ihren persönlichen Angriffen: Mal kurz logisch überlegt:
für einen selbstsüchtigen, abgehobenen Menschen ist es schon ein extrem seltsames Verhalten, eine derartige Veranstaltung jedes Jahr wieder auf die Beine zu stellen....da steckt nämlich eine Menge Arbeit, die keiner sieht und für die auch keiner Danke sagt, dahinter.
Im Gegenteil, je mehr man macht, umso mehr bietet man Angriffsfläche für nette Mitmenschen. Auch ein alter Hut. Auch nicht in der Josefstadt erfunden…
Daß man nicht mit jedem (auf Dauer) musizieren/leben/arbeiten kann oder will ist auch für jede Branche und alle Menschen zutreffend, das ist kein „Erik Trauner Problem“.
Soviel zum Boden der Realität.
Zitat: “Dass Trauner mit Rundumschlägen versucht, andere für sein eigenes Versagen zu bestrafen, sollte niemanden, der ihn kennt, verwundern.“
Dazu kann ich nur sagen, ich bin auch über diese Aussage sehr verwundert und kann daher nur annehmen, daß sie ihn nicht persönlich kennen.
So, jetzt ist mir ein bissl leichter.
trotzdem bluesiger Gruß
Petra
(Sensenbrenner, wenn's jetzt hier schon so förmlich zugeht)
Petra
...hmmm...soll natürlich heißen: über allen Dingen stehend...
da is'n d zuviel...
Hannelore, kannst Du das bitte bei Gelegenheit ausbessern? Bitte Danke Tschuldigung
Friedrich Auernig
liebe petra
die qualität der blues parade wurde ja nicht in abrede gestellt.
Doch die gratis-kultur-vergleiche mit dem toni vegas - ich meine, gehts noch? muss alles, was nicht einen relativ hohen eintrittspreis hat, automatisch mist sein? Die Welt ist leider nicht schwarz-weiss.
lg friedrich
erik trauner
Herr Auernig, endlich sind Sie da!
Als Person sind Sie mir relativ einerlei ,nicht aber als die berüchtigte Inkarnation von Haß und Missgunst die in dieses Land gehören wir Schnitzel und Lipizzaner.
Sie werden es wahrschweinlich gar nicht wahrgenommen haben ,aber über Sie hat Thomas Bernhard bereits Bände von Büchern geschrieben.
Ich muß mich allerdings fragen, gibt es sie tatsächlich diese Leute ,die sich bei jeder Gelegenheit gleich den Schmeißfliegen sich auf Exkremente stürzend ihren Frust in den PC klopfen?Oder sind sie bloß die faulen, übelriechenden Gase menschlicher Kloake?Denn ich habe es in meinen 51 Lebensjahren noch nie erlebt, das einer wie Sie mir von Angesicht zu Angesicht gegenübertritt um mir solch unqualifizierten Schwachsinn um die Ohren zu hauen!
Ich frage mich weiters wo sind denn die Festivals,CDs,
oder Ausstellungen der Auernigs,damit man lernen könnte wie es wirklich geht?
Herr Auernig,Sie sind wirklich ein besonderes Exemplar Ihrer Spezies- Haben auch noch Spaß daran ,wenn eine wunderbare Veranstaltung nicht stattfindet und raunzen über euro 18,00(Vorverkaufspreis) Eintritt für 4 Stunden Musik mit ca. 25 Musikeren aus dem In.-und Ausland plus Session im Tunnel!
Auch die von Ihnen erwähnten Musiker,die nicht mit mir spielen wollen sind mir leider nicht bekannt,denn bis jetzt hat mir noch keiner den ich dazu eingeladen habe ,eine Abfuhr erteilt.
Liebe Freunde,in dieser Stadt gilt die Formel:
Die Anzahl deiner Neider ist der Gradmesser deines Erfolgs!
The Blues will never Die !
erik trauner
Hermann Posch
Sehr geehrter Herr Auernig,
Typisch für unser Land,wenn jemand etwas versucht auf die Beine zu stellen wird im gleich mit dem A.... ins Gesicht gefahren.
Auf der anderen Seite wird geraunzt wenn nichts los ist.
So wie Petra schon schrieb,da gibt es 25-30 Musiker die den ganzen Abend für die Leute spielen und ich finde das überhaupt nicht teuer.
Mir persönlich ist auch niemand bekannt der mit Erik nicht mehr spielen will,was soll diese Aussage überhaupt?
Sie haben wahrscheinlich null Ahnung was es heißt so ein Festival auf die Beine zu stellen.
Ich lade Sie gerne ein,ein Bluesfestival dieser Größenordnung zu Organisieren.
Sie können mir auch glauben das sich sowas mit 18 Euro Eintritt nie im Leben ausgeht.
Ich empfinde es als Schande was aus der "besten Musik" der Welt in unserem Land gemacht wird.
Da gibt es in erster Linie die "Neider" die "Hacklwerfer",halbwahnsinnige Veranstalter die glauben das große Geld mit dieser Musik zu machen und da gibt es auf der anderen Seite die Musiker die sich den A.... aufreissen,selbst Bluesfestivals organisieren um eine geeignete Plattform für diese Musik zu schaffen.
Wenn es solche Leute wie Erik Traunner in unserem Land nicht geben würde dann wäre diese wunderbare Musik schon lange nicht mehr Live zu hören.
Sehr geehrter Herr Auernig,denken Sie einmal darüber nach bevor Sie einen derartigen Angriff in ein Öffentliches Forum posten.
Ich wollte mich ursprünglich in diesem Forum nicht mehr äußern aber ich konnte nicht anders weil mir die Kotze bis zum Hals steht.
Fakt ist das die meisten Festivals von Musikern selbst organisiert werden müssen weil es nur sehr wenig Unterstützung gibt und wenn man dann noch dazu an den Pranger gestellt wir dann tut das doppelt weh.
Wenn es in diesem Land nicht schnell zu einem Umdenken kommt und die Dinge mit mehr Respekt behandelt werden dann sehe ich in eine düstere Zukunft was die Bluesmusik betrifft.
Herzlichen Gruß
Hermann Posch
herby
Es hat mich zuerst geärgert, jetzt macht es mich nur noch traurig, mit wieviel destruktiver Energie aus mir unerfindlichen Gründen hier gepostet wird. Es ist mir als Musiker ein Bedurfnis zu sagen, dass es für mich immer wieder eine Ehre ist, die Bühne mit Erik zu teilen. Sein unermüdlicher Einsatz hat dem östereichischem Blues und uns allen soviel gebracht, dass wir ihm hier an dieser Stelle danken sollten, anstatt ihn zu attackieren.
"Warum bezahlen, wenn ich es woanders gratis haben kann?" Genau das spiegelt wieder, wieviel Wert der Arbeit der Musiker und Organisatoren beigemessen wird.
Mir bleibt nur der stille Trost, dass die, die hier immer wieder alles in den Schmutz ziehen müssen, nicht die Meinung der breiten Masse vertreten sondern Einzelfälle sind, denn die persönlichen Reaktionen bei den Konzerten beweisen gottseidank das Gegenteil.
Erst kürzlich hat jemand zu mir gesagt "Neid muss man sich erst verdienen" und er scheint leider recht zu haben.
Ich glaube, das war für lange Zeit mein letztes Post hier ...
viel Glück für die nächste Parade, wo und wann die auch immer stattfinden wird!
grüße
Herby
Eugen
Meine Lieben,
ich glaube nicht, dass dies mein letztes Posting auf blues.at sein wird. Provokateure hat´s doch schon immer gegeben, oft sogar extra angestachelt, um Skandale an Theatern zu generieren zum Beispiel. Ich werde mich aber bemühen, mich nur mehr mit jenen zu unterhalten, die ein positives Auge auf unser "Treiben" haben. Nicht zu viel Aufmerksamkeit für solche, die mit (G!)Eifer versuchen zu ruinieren, was doch vielen anderen Spaß macht!
Eugen
(Let the good times roll...)
Leserin
Eigentlich bin ich fassungslos, Wahnsinn. Herr Auernig - Erik Trauner hats noch sehr diplomatisch formuliert. Aber als Sie hier Ihr Posting abgegeben haben, haben Sie sehr deutlich gezeigt, was hier los ist. Vielen Dank - jetzt kennt man sich aus. Erik, eigentlich brauchst gar nichts mehr sagen und schreiben. Der Herr spricht für sich.
Ein Interessierter
Was war bei der Kulturkommission am 12. Mai?
Alle Kontrahenten anwesend?
Wir wollen ein Update!
Skydog
Vielleicht einen "Balkan Blues" spielen und nebenher Kebab
verkaufen.
petra
Servus Friedrich!
Zitat Deines Postings" die qualität der blues parade wurde ja nicht in abrede gestellt." - Na ja, da muß man aber schon sehr zwischen den Zeilen lesen können, wenn man das aus Deinem Frontalangriff herauslesen will...." Doch die gratis-kultur-vergleiche mit dem toni vegas - ich meine, gehts noch? muss alles, was nicht einen relativ hohen eintrittspreis hat, automatisch mist sein? Die Welt ist leider nicht schwarz-weiss."
Ja, das ist mir schon klar, daß der Tony Wegas Vergleich etwas seltsam anmuten muß - das konnt' ich mir leider aufgrund eines aktuellen Anlasses nicht verkneifen- und ich hab nicht behauptet, dass alles, was nicht teuer ist, Mist ist, sondern ich hab nur gesagt, dass es mir die 20€ wert ist, weils mir nicht ausschließlich um meinen Genuß geht, sondern daß ich auch die Musiker unterstützen will.
....aber was mich wirklich seit Deiner Antwort ernsthaft beschäftigt, ist: (und das mein ich jetzt weder ironisch oder aggressiv)
Wo, bitte schön, sind diese qualitativ hochwertigen GratisKonzerte??? Mir sind trotz intensivem Nachdenken nur die Donauinsel, das 1.MaiFest, die Eröffnungssession vom VBS, vielleicht noch das Montemartre eingefallen - was Blues, etc betrifft - sonst kann man meines Wissens gute Konzerte nur gratis genießen, wenn man nix zum "Hut" beiträgt, oder fehlen mir einfach die Informationen?
Bitte um Aufklärung!
Petra
erik trauner
ja also,
über meine persönlichen eindrücke von gewissen personen der kulturkommission möchte ich jetzt nicht näher ins detail gehen,aber wichtig war für mich die erkenntnis,dass sich grundsätzlich die mehrheit eindeutig für die Blues Parade ausgesprochen hat.
ich hatte endlich auch die gelegenheit die dinge aus meiner sicht zu schildern und meine unterlagen vorzulegen.
schließlich wurde ich sogar gefragt,ob eine durchführung heuer noch möglich wäre.
unbedingt für berichtenswert halte ich aber die tatsache,daß ausser den minimüllers frau doris müller ihroselbst durch abwesenheit glänzte,und somit wiederum eine möglichkeit der persönlichen aussprache verloren ging.
als kurzresumee muß man bedauerlicherweise festhalten,daß sich die angelegenheit mittlerweile auf einen wenig sinnvollen, energieraubenden persönlichen grabenkampf zwischen dieser dame und mir reduziert hat.
erik trauner
.....und zwischendurch noch ein kleines neogallisches merksprüchlein für herrn habernix:
hat er nix ,besser red' er nix ;o)
lg
et
JoNo
Ich find es voll ok vom Erik das er sich hier in seiner charmanten Art auslässt. (Amüsant und Treffsicher)
Das einzige mit dem man nämlich diese Amtswappler und ihre Jaulernigs treffen kann ist öffentliche Verbreitung ihrer engstirnigen, mieselsüchtigen Meinungen.
Manche erwachen sogar wenn sie den Müll den sie im Hirn haben am "Papier" vor sich sehen können.
Mach weiter Erik, und des gilt für alle Veranstalter die von den "Kulturpolitikern" Wiens verarscht werden.
erik trauner
korrektur für oben
ist natürlich für herrn auernix.......;o)
elfi
Ich bin durch Zufall auf diese Eintragungen gestossen und habe aus Zeitgründen noch nicht alles lesen können, daher schreib ich eher unbelastet:
Erik Trauner und Co machen uns soooooo viel Freude durch ihr Können und ihr Wissen darum, was WIR in Zeiten der Unruhe, in der Zeit der Wirtschaftskrise und in der Zeit, in der rundherum alles zusammenzubrechen droht (Konkurse vieler Firmen), brauchen und hören wollen.
Musik ist das einzige das bleibt, wenn man ganz unten ist !
Egal, was hier steht - Erik ihr seid schon bewährte Jahre lang auf einem sehr guten Weg mit euren Auftritten ! - Dank und Anerkennung kennen Neider nicht, die wissen nur wie sie ein sich Engagieren vereiteln können. Und schon gar nicht kapieren manche, dass man ohne Geld (Einnahmen, Förderungen usw) wirtschaftlich nur schlecht überleben kann.
Übrigens - Danke für das schöne Konzert bei Daniel Ecklbauer in Traun !!!
LILI
Hallo Erik, hallo Blues.atlerInnen!
Ich habe meinen Unmut als Bewohnern des 8ten Bezirks, die auch hier arbeitet, bei der Bezirkvorstehung deponiert. Die Antwort von Herrn Bezriksvorsteher war für mich höchst überraschend und verstärkte mein Unbehagen, wie in diesem Bezirk Entscheidungen getroffen werden -hier ein Auszug: "Ihre parteipolitischen Erwägungen sind allerdings nicht nachvollziehbar. Zwar gehört Frau Mag.Doris Müller der Grünen Fraktion an, ihre Auseinandersetzung mit Erik Trauner hat aber weder mit der Bezirksvorstehung, noch mit den Grünen zu tun, sondern ist eine rein persönliche Angelegenheit, die sich leider in der bekannten Art und Weise ausgewirkt hat."
Zu Herrn Auernig sollte man eigentlich gar keine Stellung nehmen - denn er ist fernab von gutem Geschmack sowohl menschlich wie anscheinend auch kulturell...
Vielleicht fördert jedoch auf Herrn Auernigs Stellungnahme nächstes Jahr der Bezirk das ganze Event in einem Umfang, dass keine Eintrittspreise notwendig sein werden;)
Hannelore
Im Zuge der mittlerweile geglätteten Wogen rund um die Bluesparade 09, entstand die Idee gemeinsam mit pro Josefstadt am 09.09. den Sommer mit einem " Blues Picknick " auszuläuten.
Es startet um 16 Uhr mit Live-Musik der Mojo Blues Band, dauert bis 19 h, es gibt Gratis-Eis und Gratis-Getränke. Jeder nehme also seinen Picknick-Korb mit!
Treffpunkt ist der Hammerlingpark "mitten im 8ten".