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Sonny Landreth - "Outward Bound"/ "South Of I-10" (SPV Blue)



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Wenn das Gespräch auf Slidegitarristen kommt, ist es ein Name bei dem man (neben Ry Cooder) nicht mehr vorbeikommt : Sonny Landreth.

Mit den beiden Alben "Outward Bound" (1992) und "South Of I-10" (1995) setzte er sich dann endgültig die Krone des "King of Louisiana Slydeco" auf, wie Neil Slaven es in dem Booklet der uns vorliegenden CD äußerst treffend formuliert

1992 als "Outward Bound" veröffentlicht wurde, war Sonny Landreth einundvierzig und hatte schon mehr als zwanzig Jahre im Musikzirkus verbracht. Zu den bekanntesten Stationen seiner Karriere zählten wohl der Zydeco-Meister Clifton Chenier und John Hiatt.
In diesen mehr als zwanzig Jahren entwickelte Landreth seinen Slidestil für den die Adjektive "einzigartig" und "außergewöhnlich" ein bescheidener Versuch der Beschreibung sind- Sonny Landreth muss man gehört haben, um zu verstehen was diesen großartigen Inventor ausmacht, denn beschreiben kann man (ich zumindest nicht) seinen einzigartigen Slide nicht.
Tief in der Tradition des Zydeco verwurzelt spinnt Landreth seine feinen Soundgebilde. Ob flott rockig , tief bluesig oder verspielter Cajun immer jedoch auf höchsten Niveau. Sei es in technischer Hinsicht oder auch auf kompositorischer Ebene , der ewige Geheimtipp und "wahrscheinlich am meisten unterbewertete Slidegitarrist" (O-Ton Eric Clapton) weiß immer zu begeistern.

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Am ersten Februar 1951 als Claude Vernon Landreth in Canton, Mississippi (bei Elmore James Fans wird’s jetzt klingeln) geboren zog die Familie Landreth einige Jahre später nach Jackson wo es sie fünf Jahre lang hielt. Von dort ging’s dann weiter nach Lavayette, Louisiana wo Landreth meines Wissens noch immer logiert.
Durch seine Großeltern, vor Allem dem Großvater hörte er die ersten Male Musik die Ihn wirklich berührte. Der Großvater arbeitete auf einem Golfplatz, auf dem auch einige schwarze arbeiteten, denen Sonny immer gern beim singen zuhörte. Später hatte er eine Art Imbiss-Stube in der eine Juke-Box mit Fats Domino und anderen R&B Singels stand. Sein erstes Instrument war die Trompete, mit vierzehn wechselte er dann zur Gitarre : "[..] I mean, being from Mississippi and Elvis Presley-face it, you don´t have a choice". Nach der üblichen Highschool Band und seinem ausstieg aus derselben ging’s weiter bei einer Band Namens Brer Rabbit.
1972 nahm er in Houston ein Album mit Huey Meaux auf. Im Jahr darauf mit Brer Rabbit nach Colorado-eineinhalb Jahre das Leben als Musiker "on the Road" 1975 ging’s zurück nach Lavayette

Auf Outward Bound wirken als Gäste John Hiatt und Steve Conn mit, bei South of I-10 geben sich Mark Knopfler, Allan Toussaint und wieder Steve Conn die Ehre.

Nachdem ich auf diesen Seiten schon einige Male über Sonny Landerth geschrieben habe, möchte ich nicht wieder in die eh schon mehrmals verwendeten Schlagworte wie feingesponnen, rhythmisch gefinkelt, oder einzigartige Verbindung von Slide mit Zydeco verwenden sondern den werten Leser doch einfach einladen von den angebotenen Links tatsächlich auch Gebrauch zu machen und sich selbst ein Bild zu kreieren, was da so aberwitzig slidet.
Einzig einige Anpieltips von besonders typischen Nummern möchte ich noch am Ende dieser Review einfügen

„Back To Bayou Teche“
„Common Law Love“
„Bad Weather“
“Outward Bound”

“Creole Angel”
“Native Stepson”
“Congo Square”
“Turning Wheel”
“Mojo Boogie
“Cest Chaud””


Der werte Leser sollte sich selbst ein wenig auf die Suche machen.
Mehr möchte ich dem nicht hinzufügen




HP Sonny Landreth
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