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Jimmy Thackery & the Drivers - Inside Tracks


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Gleich drei auf einen Schlag! René liefert uns heute drei Reviews - als erste einmal Jimmy Thackery & the Drivers - Inside Tracks.

"Inside Tracks" ist das mittlerweile 7te Album von "Jimmy Thackery & the drivers" für das Label Telarc.
Berühmt wurde Jimmy Thackery mit den Nighthawkes, bei denen er 1987 den Hut zog.
Und obwohl er bereits unter anderem mit Größen wie Muddy Waters die Bühne teilte, muss ich gestehen, zuvor noch nichts von Mr. Thackery gehört zu haben.

Jetzt wo ich "Inside Tracks" endlich im Player habe, steigen sowohl meine Verwunderung, wieso dem so ist, als auch meine Selbstvorwürfe!

Denn was da aus den Boxen strömt, ist astreiner Bluesrock!

Aber jetzt mal von ganz vorne:
Zusammen mit den "Drivers" (bestehend aus Mark "Bumpy Rhodes" Bumgarner und Mark Stutso) bildet Mr. Thackery ein klassisches Bluesrock-Trio: Gitarre, Gesang, Bass & Drums.

Das Album "Inside Tracks" beginnt recht rockig, mit leichten (Achtung, wirklich nur sehr leichten!) Anteilen an beschwingtem Country.

Stets präsent und überwiegend ist dabei good old father Blues.
Erst mit Nummer 4, "Change the rules" schaltet Mr. Thackery erstmals zurück und bietet eine klassische Ballade, die zum Nachdenken anregt.

Und spätestens bei dieser ausladenden Nummer muss erwähnt werden - der Mann kann Gitarre spielen!
Super Sound, astreine Technik, tolles Feeling - das klingt nach einem der großen Guitar Slinger!
Dafür muss man den einen oder anderen Punkt beim Gesang abziehen, hier fehlt es einfach ein wenig.
Handwerklich zwar ganz gut gemacht, aber nicht hervorragend.

Insgesamt bietet das Album alles, was man sich vom Blues so wünscht: mal rockig und treibend, mal laid-back und groovend, oder langsam und melancholisch.

Einziger "Kritikpunkt" ist vielleicht, dass das Album relativ sauber und brav produziert ist.
Ich hätte mir ein wenig mehr Rotz, ein wenig mehr Dreck im Sound gewünscht.
Live sind die Nummern aber sicher großartig - leider sind laut aktuellen Tourpläne keine Gigs in Europa geplant.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen dass ich nach wie vor nicht verstehe, wieso mir Mr. Thackery bis jetzt nicht untergekommen ist.

Asche über mein Haupt und auf in den nächsten Plattenladen, um das wieder gut zu machen.
"Inside Tracks" - Beide Daumen hoch!


(René)





05.01.2010 20:12 Hannelore

Kommentare

Clever

" Inside Tracks" ist so eine Platte die von Anfang an gatr nicht den Versuch unternimmt, sich als Kunst zu verstehen, sondern einfach nur gut gemachtes Handwerk präsentiert.
Aber jeder, der mal einen guten Instalateur oder Elektriker gesucht hat, weis astreines Handwerk umso mehr zu schätzen.
"Inside Tracks gibt jeden von uns Musikern (mich ausgenommen) das Gefühl, das im Richtigen Studio mit demn Richtigen Musikern hätt ich vielleicht auch so was zusammengebracht-und macht Jimmy Thackery ungemein sympathisch!

17.01.2010 01:30
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