The King Bees / Metropoldi / 6.3.2010
Am 6.3.2010 traten The King Bees im Metropoldi auf. Hier ein Bericht von Christoph Göschl:
06.10.2010, Metropol, kleiner Saal „Metropoldi“
Kleiner Saal – Großer Abend!
Heute war´s endlich soweit, ich höre die King Bees zum ersten Mal in neuer Besetzung! Also rein ins Metropol, wo bereits kurz nach 19Uhr so viele Leute anzutreffen sind, dass
ich kurzfristig dachte, ich werde mit meinen Schwarzmarktkarten keine Plätze mehr ergattern. Der Grund dafür war aber schnell gefunden, die Wiener Tschuschenkapelle gab sich auch die Ehre. Also schnell durch den Hauptsaal durch ins ebenfalls ziehmlich ausverkaufte Metropoldi, damit für´s Konzert ein schönes Platzerl gesichert werden kann. Das wunderbar duftende Buffet erleichterte die Wegfindung! Ein schnelles Helles noch vor Beginn, daneben stärkte sich die Band noch mit herrlichen Fleischlaberln, und dann konnte es schon losgehn!
Mit „Blind As A Mole“, beginnt das Konzert und Band sowie Publikum finden sofort den richtigen Takt. Beim Publikum zu sehen an den wippenden Beinen der männlichen Gäste, viele davon „wanderten“ in den über 2 Stunden mit Sicherheit einige Kilometer. Also die King Bees lieferten nicht nur akustische Leckerbissen an diesem Abend, sondern halfen auch noch fit zu bleiben.
Und überhaupt bot dieser Abend so ziemlich alles, was ein gutes Konzert benötigt.
Arnold Vielgut und Benji Hösel, die beiden „youngsters“, haben sich anscheinend auf Anhieb problemlos in die Band integriert und lieferten eine erfrischende Darbietung. Interessant zu beobachten war dabei die Pärchenbildung mit den schon länger dienenden Bienen. Herby Dunkel und Arnold Vielgut, die beiden Gitarristen, boten dabei eine abwechslungsreiche und zeitweise höchst amüsante Darbietung, glänzten jeder für sich auf ihren Gitarren und harmonierten auch zusammen.
Das andere Pärchen, gebildet vom Sänger Eugen Pernkopf und Benji Hösel am Kontrabass, war da schon weit „problematischer“ an diesem Abend. Nicht aus musikalischer Sicht, hier boten beide eine hervorragende Performance, nein es waren eher diese Szenen, Rücken an Rücken, wo man dachte es herrscht bereits jahrelanges blindes Verständnis zwischen den beiden. Und man wurde den Verdacht nicht los, dass es vielleicht an diesem Abend das letzte Mal war, dass Eugen seiner Herzdame heuer zum bereits sechsten Male einen Blumenstrauß zum Hochzeitstag übergab, um gleich danach mit „Back In My Babys Arms“, wie es sich für eine Königsbiene gehört, seine Liebe erneut auszudrücken. Doch bevor es zu rührselig wurde ging es natürlich in guter alter King Bees Manier weiter und die Band verwöhnte uns mit Blues vom Feinsten!
Wer nun glaubt, Drummer Reinhard Dlapa wurde an diesem partnerschaftlichen Abend links liegen gelassen, irrte gewaltig. Zusätzlich zu seiner souveränen Vorstellung an den Drums, pfiff er sich bei „Gimme Coffee“ ganz ohne Hilfsmittel ins Herz der Besucher.
An dieser Stelle sei auch noch die wunderbare dirty Harp von Herby Dunkel erwähnt, die zum ersten Mal live erklang!
Nach „Shake This Joint“, dem 3. Song in der Overtime, waren alle restlos glücklich und auch die Band durfte sich nun an der Budl laben und die Glückwünsche für ein wirklich gelungenes und durchs „Metropoldi“ auch sehr familiäres Konzert entgegennehmen.
(Christoph Göschl)









Kommentare
Eugen Pernkopf
KEINE ANGST: Meine L(!)iebe Petra braucht sich sicher keine Sorgen machen, wenn ich auf der Bühne mit dem Benji einen Spaß hab´.
;-)))
Eugen
Let the good times roll !!!